Als Heilsteine
bezeichnet man mineralische u.a. Stoffe, denen heilende Wirkung
zugeschrieben wird. Meistens handelt es sich um die weniger
wertvollen Arten, die früher auch als "Halbedelsteine"
bezeichnet wurden, wie z.B. Rhodonit, Onyx oder Achat. Auch
dem Bernstein, der ja kein Mineral ist sondern ein organisches
Material, wird Heilwirkung zugeschrieben (umfassende Informationen
über Bernstein erhalten Sie hier.).
Aber auch hervorragenden Edelsteinen wie dem Rubin werden heilende
Wirkungen zugeschrieben.
Die Heilwirkung
soll durch Auflegen auf betroffene Körperteile, vor allem aber
durch das Tragen als Schmuck erzielt werden können. Viele Menschen
glauben daran, aber eine wissenschaftlich nachweisbare Wirksamkeit
ist bisher nicht nachgewiesen.
Wohlbefinden
ist aber in hohem Masse auch eine psychische Frage und es ist
bekannt, dass auch Tabletten und Medikamente, in denen gar keine
Wirkstoffe vorhanden sind (sog. Placebos) eine heilende Wirkung
haben, einfach, weil die Patienten an die Wirkung glauben.
Unter diesem
Gesichtspunkt könnten auch die sog. Heilsteine eine tatsächliche
Wirkung haben: Sie steigern das Wohlbefinden, weil man daran
glaubt und dadurch werden auch tatsächliche körpereigene
Heilkräfte aktiviert.
Mehr dürfen
Sie von den sog. Heilsteinen aber wirklich nicht erwarten; versuchen
Sie niemals auf medizinische Versorgung zu verzichten, weil
sie an die heilende wirkung solcher Steine glauben!
Einige bekannte
Heilsteine sind: